Mehrere Wochen hatte ich in den Sunderbans verbracht, im Jungle Camp auf Bali Island. Es ist das Vorzeigeprojekt des indischen Destinations-Entwicklers Help Tourism und für mich ein eindrucksvolles Beispiel für nachhaltige Entwicklung durch Tourismus im ländlichen Raum.
Um einen Beitrag zum Projekt auch über die Zeit des Praktikums hinaus zu leisten, entschloss ich mich, das Sunderbans-Projekt auf einer Website in deutscher Sprachevorzustellen. Und diese sollte - so mein Anspruch - barrierearm und besonders geeignet für blinde und sehbehinderte Menschen sein. Mit dem ersten Entwurf der Website wandte ich mich an den Österreichischen Blinden- und Sehbehinderten-Verband(externer Link - öffnet in neuem Fenster) und lies sie dort technisch und inhaltlich von einem Experten prüfen. Nach der Überarbeitung der Kritikpunkte darf ich nun das Logo des ÖBSV verwenden. Und besonders stolz hat mich das Kompliment des Experten gemacht: "Das ist die schönste Reiseseite, die ich bisher gelesen habe." Optisch geleitete Menschen werden dieser Aussage nicht unbedingt zustimmen.
weiter zur Website Sunderbans - Hunger der GezeitenDie Texte (und teils auch die Bilder) haben einigen Menschen so gut gefallen, dass sie sie teilweise unverändert auf ihre eigenen Webseiten übernommen haben, z.B. der Reiseveranstalter Comtour aus Essen in Deutschland, der ITNatureClub in Bangalore in Indien und Holiday.DigSeed.Com
"Eine Website, aber bitte schnell", so die Bitte von Raj Basu, nachdem er mit der Verwaltung des BTC die Gründung eines Bodoland Tourism Promotion Council vereinbart hatte. Dank einer instant-Lösung als wordpress-BLOG waren die fertigen Texte kurze Zeit später online.
Praktikumsaufgabe: Erstelle eine Tour, die die Höhepunkte unseres Angebotes zusammenfasst. Voilá: Eine 24-tägige Reise in eines der vielfältigsten Gebiete der Welt, den östlichen Himalaya.